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5 Jahre

Ist es wirklich schon so lange her? Ich kann es kaum glauben – ein halbes Jahrzehnt! Ich habe sehr lange nichts mehr von mir hören lassen, deswegen wird dieses Update wohl recht ausführlich ausfallen. Das lag zum einen daran, dass wir 2020 ja irgendwie alle unseren eigenen Kampf zu kämpfen hatten, oder? Zum anderen war für mich das vergangene Jahr eher ein Jahr der Verdrängung. Oder anders gesagt: Ich bin müde. Erschöpft. Ausgelaugt.

Wo Licht ist, da ist auch Dunkelheit

  • von

Ich hatte schon länger die vage Ahnung, dass nicht von heute auf morgen alles wieder super ist. Das konnte einfach nicht sein. Zweieinhalb Jahre mögen sich wie eine lange Zeit anfühlen, für die Verarbeitung eines schweren Traumas ist es jedoch überhaupt nicht lange.

„Sterben tut im Herzen weh“

Ich bin mal wieder auf einen Artikel gestoßen, der mich sehr berührt hat. Der Erinnerungen hat aufleben lassen und Bilder vor mein geistiges Auge geholt hat, die ich eigentlich sehr weit weg geschoben hatte. Und ich habe gemerkt, dass ich doch noch nicht so ganz fertig bin mit dem Prozess der Verarbeitung.

Leben vs Überleben

Als ich neulich meine Handy-Notizen durchgegangen bin, blieb ich sofort an einem „Zettelchen“ hängen. Es stand dort: Leben – Überleben. Ich weiß nicht mehr genau, in welcher Situation ich das ‚mal schnell‘ in mein Handy getippt habe, es kamen aber sofort viele Emotionen hoch und ich wusste genau, was ich damit gemeint habe.

Status quo – 831 Tage später

Es ist mal wieder an der Zeit für ein ausführliches Update – ich war kurz davor „Fazit“ zu schreiben, aber das ist doch etwas zu weit vorgegriffen. Aber vielleicht signalisiert das schon die Richtung, in die ich mich momentan bewege.

Das gemeine Spiel mit der Hoffnung

Heute geht es mir schlecht. Ich bin das erste Mal seit langem wieder so richtig deprimiert, nach vielen Wochen des Glücks und verhältnismäßiger Unbeschwertheit (darauf komme ich demnächst noch zurück). Dabei ist eigentlich gar nichts anders als gestern oder vorgestern. Eigentlich – denn heute wurde mir eine Hoffnung genommen, die mir erst vor kurzem gegeben wurde.

Ein Jahr später

Lieber Unbekannter.
Ein Jahr ist es nun her. 365 Tage, viele Stunden, etliche Minuten und Sekunden. Ein Jahr voller Schmerz, Kummer, Tränen, Wut, Trauer, Unverständnis, Hilflosigkeit… aber auch Hoffnung, Freude, Mut, Entschlossenheit und Willensstärke.