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PTBS

Mein Alltag mit der PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung)

Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Immer mal wieder kommen mir Gedanken, die ich auch aufschreibe, am nächsten oder übernächsten Tag aber dann wieder verwerfe. Es ist kompliziert. Ich habe viel zu berichten, vieles hat sich verändert, ich habe mich verändert, aber ich kann all die Gedanken irgendwie momentan nicht in die richtige Reihenfolge bringen. Aber jetzt versuche ich es endlich mal.

Wo Licht ist, da ist auch Dunkelheit

  • von

Ich hatte schon länger die vage Ahnung, dass nicht von heute auf morgen alles wieder super ist. Das konnte einfach nicht sein. Zweieinhalb Jahre mögen sich wie eine lange Zeit anfühlen, für die Verarbeitung eines schweren Traumas ist es jedoch überhaupt nicht lange.

Leben vs Überleben

Als ich neulich meine Handy-Notizen durchgegangen bin, blieb ich sofort an einem „Zettelchen“ hängen. Es stand dort: Leben – Überleben. Ich weiß nicht mehr genau, in welcher Situation ich das ‚mal schnell‘ in mein Handy getippt habe, es kamen aber sofort viele Emotionen hoch und ich wusste genau, was ich damit gemeint habe.

Was kostet ein Körper?

  • von

Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was euer Körper so wert ist? Ein Arm oder ein Bein, vielleicht sogar eine Niere oder gar eure Zurechnungsfähigkeit? Nicht? Ich schon, und ich kann euch sagen, das ist eine verzwickte Sache.

TOUCHED

  • von

WAS? Du schreibst eine Theaterkritik? – Nein! Ich erzähle euch heute von einem Abend, der mich sehr berührt hat. Und der sehr viel in mir ausgelöst hat. Altes. Neues. Trauriges. Schönes. 

Über den Wolken

  • von

Der große Tag ist da. Ich werde gleich zum ersten Mal wieder in ein Flugzeug steigen. Ziel: Zürich (und dann weiter nach Konstanz).

PTBS – Posttraumatische Belastungsstörung

Ich möchte mich heute mal an ein etwas komplexeres Thema heranwagen. Die Posttraumatische Belastungsstörung. Ein Bruch ist ein Bruch, den sieht man gut auf einem Röntgenbild. Prellungen, Quetschungen, Blutergüsse – das kann jeder nachvollziehen und richtig einordnen. Aber neben all den (sichtbaren) körperlichen Verletzungen gibt es einige Wunden, die man nicht sehen kann. Und die deshalb auch nur sehr schwer zu verstehen sind. „Wenn die Seele weint“ – dieser Ausdruck gefällt mir irgendwie ganz gut.