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5 Jahre

Ist es wirklich schon so lange her? Ich kann es kaum glauben – ein halbes Jahrzehnt! Ich habe sehr lange nichts mehr von mir hören lassen, deswegen wird dieses Update wohl recht ausführlich ausfallen. Das lag zum einen daran, dass wir 2020 ja irgendwie alle unseren eigenen Kampf zu kämpfen hatten, oder? Zum anderen war für mich das vergangene Jahr eher ein Jahr der Verdrängung. Oder anders gesagt: Ich bin müde. Erschöpft. Ausgelaugt.

Wo Licht ist, da ist auch Dunkelheit

  • von

Ich hatte schon länger die vage Ahnung, dass nicht von heute auf morgen alles wieder super ist. Das konnte einfach nicht sein. Zweieinhalb Jahre mögen sich wie eine lange Zeit anfühlen, für die Verarbeitung eines schweren Traumas ist es jedoch überhaupt nicht lange.

Leben vs Überleben

Als ich neulich meine Handy-Notizen durchgegangen bin, blieb ich sofort an einem „Zettelchen“ hängen. Es stand dort: Leben – Überleben. Ich weiß nicht mehr genau, in welcher Situation ich das ‚mal schnell‘ in mein Handy getippt habe, es kamen aber sofort viele Emotionen hoch und ich wusste genau, was ich damit gemeint habe.

Was kostet ein Körper?

  • von

Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was euer Körper so wert ist? Ein Arm oder ein Bein, vielleicht sogar eine Niere oder gar eure Zurechnungsfähigkeit? Nicht? Ich schon, und ich kann euch sagen, das ist eine verzwickte Sache.

Zwei Jahre später

Da ist er wieder, dieser eine Tag. Obwohl ich mir im Vorfeld fest vorgenommen habe, ihn als „Happy survival day“ zu feiern, holt es mich jetzt ein. Ganz so einfach ist es eben doch nicht.

Das gemeine Spiel mit der Hoffnung

Heute geht es mir schlecht. Ich bin das erste Mal seit langem wieder so richtig deprimiert, nach vielen Wochen des Glücks und verhältnismäßiger Unbeschwertheit (darauf komme ich demnächst noch zurück). Dabei ist eigentlich gar nichts anders als gestern oder vorgestern. Eigentlich – denn heute wurde mir eine Hoffnung genommen, die mir erst vor kurzem gegeben wurde.