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Wo Licht ist, da ist auch Dunkelheit

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Ich hatte schon länger die vage Ahnung, dass nicht von heute auf morgen alles wieder super ist. Das konnte einfach nicht sein. Zweieinhalb Jahre mögen sich wie eine lange Zeit anfühlen, für die Verarbeitung eines schweren Traumas ist es jedoch überhaupt nicht lange.

„Sterben tut im Herzen weh“

Ich bin mal wieder auf einen Artikel gestoßen, der mich sehr berührt hat. Der Erinnerungen hat aufleben lassen und Bilder vor mein geistiges Auge geholt hat, die ich eigentlich sehr weit weg geschoben hatte. Und ich habe gemerkt, dass ich doch noch nicht so ganz fertig bin mit dem Prozess der Verarbeitung.

Zwei Herzen, zwei Leben – ein Mensch

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Wenn ich über die vergangenen Monate nachdenke, kommt mir immer wieder ein Bild in den Kopf: der Phönix. Er stirbt am Ende seines Lebenszyklus’, um daraufhin aus seiner eigenen Asche wieder aufzuerstehen. Ein bisschen theatralisch vielleicht, aber das passt ja auch irgendwie zu mir.

Leben vs Überleben

Als ich neulich meine Handy-Notizen durchgegangen bin, blieb ich sofort an einem „Zettelchen“ hängen. Es stand dort: Leben – Überleben. Ich weiß nicht mehr genau, in welcher Situation ich das ‚mal schnell‘ in mein Handy getippt habe, es kamen aber sofort viele Emotionen hoch und ich wusste genau, was ich damit gemeint habe.

Ich brauch‘ nicht viel zum Glücklichsein

Herrje, jetzt schreibt die auch noch was zum Thema „Glück“. Als gäbe es nicht schon genug schlaue Bücher, Ratgeber und Artikel zu diesem Thema. Stimmt. Und obwohl ich in den vergangenen zwei Jahren oft über das Glücklichsein nachgedacht habe, habe ich keines dieser Bücher gelesen.

Was kostet ein Körper?

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Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was euer Körper so wert ist? Ein Arm oder ein Bein, vielleicht sogar eine Niere oder gar eure Zurechnungsfähigkeit? Nicht? Ich schon, und ich kann euch sagen, das ist eine verzwickte Sache.

TOUCHED

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WAS? Du schreibst eine Theaterkritik? – Nein! Ich erzähle euch heute von einem Abend, der mich sehr berührt hat. Und der sehr viel in mir ausgelöst hat. Altes. Neues. Trauriges. Schönes. 

Zwei Jahre später

Da ist er wieder, dieser eine Tag. Obwohl ich mir im Vorfeld fest vorgenommen habe, ihn als „Happy survival day“ zu feiern, holt es mich jetzt ein. Ganz so einfach ist es eben doch nicht.

Sorgen, Sorgen, Sorgen

Es sind nur noch ein paar Tage, dann jährt sich der Unfall zum zweiten Mal. Wie fühle ich mich? Eigentlich ganz stabil, die Panik, die mich letztes Jahr erfasst hat, so kurz vor dem einen schwarzen Tag, habe ich dieses Jahr nicht.

Sorry seems to be the hardest word…

Dieser Beitrag fällt mir tatsächlich etwas schwerer als die anderen. Ich formuliere ihn schon seit sehr langer Zeit, sowohl in meinem Kopf als auch in meinem Herzen. Und immer wieder kommt etwas anderes dabei heraus. Denn es handelt sich um pure Emotionen. Es geht um die Rolle des Opfers. Und um eine Entschuldigung, Verantwortung und Respekt.